Holzwürmer & Hausbock

Holzwürmer & Hausbock

Der Käfer selbst hat nur eine kurze Lebensdauer von vier Wochen. In dieser Zeit nimmt er keine Nahrung zu sich. Das adulte Männchen sucht sich lieber das geeignete Holz zur Eiablage aus (vor allem junge, Eiweiß reiche Holzschichten). Wurde dieser Platz gefunden, findet die Begattung mit einem Weibchen statt. Zwei bis drei Tage danach werden die Eier abgelegt. Im weiteren Verlauf der Entwicklung zur Larve, fressen sich diese durch das Holz und erzeugen dabei deutliche Geräusche. Bis zur Verpuppung können 3-10 Jahre vergehen. In dieser Zeit frisst die Larve das 1000fache ihres Eigengewichts. Der Schaden am Holz kann hier beträchtlich sein, legen doch die Weibchen zwischen 200 und 400 Eiern ab.

Anders als der Holzwurm, wirft der Hausbock kein Holzmehl aus, sondern verstopft seine Gänge wieder mit demselben. Daher ist ein Befall meist nicht so leicht zu erkennen. Neben den deutlichen Geräuschen kann man den Befall auch durch die ovalen, 5-10mm langen Ausflugslöcher im Holz feststellen. Die Gänge der Larven liegen nicht tief im Holz sondern eher knapp unter der Oberfläche und sind von außen nicht zu sehen.

Befallen wird überhaupt nur totes Nadelholz. Da die Larven eine Mindestholzfeuchte von 12% benötigen (ideal sind 30%), bevorzugen sie Holz im Außenbereich, bzw. verbautes Holz mit Kontakt nach draußen (z.B. Dachgebälk). So gut wie gar nicht wird verarbeitetes Holz in beheizten Innenräumen befallen, da es meist zu trocken ist.

Vorbeugende Maßnahmen

  • Beim Dachstuhlbau imprägnierte Hölzer verwenden
  • Dachschäden sofort reparieren, damit die Balken nicht nass werden

Maßnahmen, die nur der geprüfte Schädlingsbekämpfer durchführt

Das Heißluftverfahren

Eine chemiefreie Methode, die gerne bei alten Dachstühlen angewandt wird, und die Hölzer so lange erhitzt werden , bis alle Larven im Holz abgestorben sind.

Die chemische Behandlung

Hier wird Holzschutzmittel in und auf die Hölzer aufgebracht.

Die Begasung

Hochgiftiges Gas wird so lange auf die Hölzer ausgebracht , bis der Befall getilgt ist.

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